Wo Teckelfreunde zu Hause sind
Dachshund of Passion

Die Züchter in unserer Gruppe


Unsere Züchter erwarten/haben Welpen - siehe Menuepunkt *Welpen/Welpenvermittlung*

Kurzhaarteckel Standard

Von den Wirsitzer Eichen

Angelika Kuck, Neues Feld 34, 27616 Beverstedt - OT Bokel
Telefon: 04748 - 417
Emai: detlef.kuck@ewetel.net
Website: kurzhaarteckel-kuck.de

Kurzhaarteckel Standard, Zwerg- und Kaninchen 

Vom Teckeltraum

Ute Schubert, Hinter den Höfen 13, 21726 Heinbockel
Telefon: 04140 - 876125

Anne-Greta Schricker, Am Brink 3, 21726 Kranenburg
E-Mail: agschricker@t-online.de

Kurzhaarteckel Standard, Zwerg- und Kaninchen 

of the Secret Lily Pond

Sabine Jamrozy, An de Dieckwisch1, 21271 Hanstedt
Telefon: 04187 - 609633 oder 0176 - 30164584
Email: info.tigerprice@gmx.de
Website: of-the-secret-lily-pond.de

Rauhhaarteckel Standard

Zander's

Kristin Zander, Am Sande 3, 21259 Otter
Telefon: 04182 - 6191
Email: zander.kristin@t-online.de
Website: Zander's

Von der Stader Geest

Albert Jonas, Grashofweg 2A, 21698 Harsefeld

Telefon: 04164 - 3150

Vom Rotmoor

Marianne Böttcher, Am Osterberg 10a, 21279 Appel

Telefon:04165 - 82519

Aus der Magnolienblüte

Goers Rittich, 21075 Hamburg

Von der Böber Stroot

Jürgen Buss, Böberstroot 5, 21698 Harsefeld
Telefon: 04164 - 3038

Email: jsbuss@ewetel.net

 Von der Waldlichtung

Melanie Offermanns, Waldstraße 13, 21698 Harsefeld
Email: Email: Melanie.Offermanns@gmx.net

 Vom Kastenteufel

Heidemarie Hertog, Wennerstorfer Kirchweg 35 b, 21279 Wenzendorf
Telefon: 04165 - 2210 440
Email: heidi.hertog@web.de
Website: vomkastenteufel.npage.de

Vom Auetal

Lothar Askani, 21271 Nindorf

Vom Moldauweg

Bernhard Prentki, 21109 Hamburg

Zum Stiefelchen

Hannelore Ernst, 21644 Sauensiek

 Vom Osterende

Günther Meyer, 27478 Cuxhaven-Lüdingworth

Vom Thörenwald

Marlies Hennenberg

Von der Kranenwiese

Margret Semper

Von der Elbmarsch
Nina und Sebastian Sommer
Schwinder Str. 26, 21423 Winsen (Luhe)/Drage
Telefon: 04177 - 6249171
E-Mail: nina.ufer90@googlemail.com

Rauhhaarteckel Zwerg

Vom Gräfenhof

Uta Böttger, Theodor-Storm-Str. 9, 21629 Neu Wulmstorf
Vermittlung über Alfred Jakubik
Telefon und Fax: 04162 - 90 92 77


Vom Kirschenland

Alfred Jakubik, Am Fleet 16, 21635 Jork
Telefon und Fax: 04162 - 90 92 77

Vom Deepenhof

Klaus Röhrs, 21261 Welle

Aus dem Erdreich

Maik Placzek, 21785 Belum

Vom Vörder Land

Heiner Ehlen, 27432 Bremvervörde

Rauhhaar Kaninchenteckel

Vom Teckeltraum

Ute Schubert, Hinter den Höfen 13, 21726 Heinbockel
Telefon: 04140 - 876125

Anne-Greta Schricker, Am Brink 3, 21726 Kranenburg
E-Mail: agschricker@t-online.de

ZEB (Zucht- und Eintragungsbestimmungen)
zeb_2017__(aenderungen_markiert_).pdf (288.58KB)
ZEB (Zucht- und Eintragungsbestimmungen)
zeb_2017__(aenderungen_markiert_).pdf (288.58KB)

Es gibt eine neue Beschlussfassung vom DTK:

Die in der ZEB unter Punkt 2.3 aufgeführten Zuchtzulassungsbedingungen werden ab dem              1. Juli 2019 für Rauhhaarteckel aller Größen dahingehend erweitert, dass vor einer Anpaarung ein Zuchtpartner auf OI getestet sein muß. Ist dieser OI-Träger, so darf die Anpaarung nur mit einem OI-freien Zuchtpartner erfolgen.

Zuchtzulassung: OI-Untersuchung für Rauhhaarteckel

Beschlussfassung des geschäftsführenden Vorstands:
Die in der ZEB unter Punkt 2.3. aufgeführten Zuchtzulassungsbedingungen werden ab dem 01.07.2019 für Rauhaarteckel -aller Größen- dahingehend erweitert, dass vor einer Anpaarung ein Zuchtpartner auf OI (Osteogenesis Imperfecta) getestet sein muss. Ist dieser OI-Träger, so darf die Anpaarung nur mit einem OI-freien Zuchtpartner erfolgen. Dies betrifft auch die Hunde, die bereits zur Zucht eingesetzt worden sind.

Basis dieser Entscheidung ist die Stichprobe von 500 untersuchten Teckeln, wovon die OI-Träger-Quote im Bereich der RH-Nt= 19,25%, RH-Zw= 17,71% und RH-Kt=4% zu einer auf die Haarart bezogene Gesamtquote von 18,51% führt. Vermutlich sind diese Zahlen nicht für die Gesamtpopulation der RH-Teckel repräsentativ. Um in dieser Frage jedoch Sicherheit zu erhalten, wurde die vorbeschriebenen Untersuchungspflicht beschlossen.  Die Züchter werden zukünftig jährlich zur Situation informiert, gleichzeitig wird der geschäftsführende Vorstand seine Beschlusslage regelmäßig überprüfen.

Das Zahlenmaterial weist keine Trägerschaften bei Kurzhaar- und Langhaarteckeln aus, weshalb sich die Maßnahme auf die Rassen der Rauhaarteckel bezieht.

Der DTK nimmt damit seiner aus dem Tierschutzgesetz herzuleitenden Fürsorgepflicht wahr.

Procedere
Es wird nicht vorgeschrieben, bei welchem Institut/Labor der Test gemacht werden soll.
Naheliegend ist das Vertragspartnerlabor des DTK`s zu beauftragen. Die Gocard liegt dort vor und kann Basis des Tests sein.  Die Beauftragung kann bei Generatio direkt oder über den DTK erfolgen, der Preis ist gemäß Preisliste der Generatio Sol. Auch können Sie den Test z.B. über die Uni Hannover in Auftrag geben. Die Anleitung finden Sie auf der HP der Universität.
Sie können jedoch auch Ihren Tierarzt beauftragen und den Test z.B. durch ein Labor wie Laboklin oder das Partnerlabor Ihres Tierarztes durchführen lassen. Hier wäre das Ergebnis an den DTK zu schicken, der das Ergebnis entsprechend erfasst.
Seitens DTK werden zur Erfassung und Ahnentafeleintrag keine Kosten in Rechnung gestellt. Sind beide Eltern frei, so müssen die Welpen nicht mehr untersucht werden und erhalten einen entsprechenden Vermerk in der jeweiligen Ahnentafel.

Checkliste für den Zucht-Einsatz eines Teckels

checkliste.pdf (63.36KB)
checkliste.pdf (63.36KB)

Entwicklung und Aufzucht von Teckelwelpen

Von Wolfgang Ransleben

Sobald der Welpe auf die Welt gekommen ist, wird er alles versuchen, um an die Zitzen seiner Mutter zu kommen. Dieser Drang ist angeboren (angewölft). Der Kampf ums Überleben hat begonnen! Welpen, die unfähig sind, die Milchquelle der Mutter zu erreichen, sollten eigentlich nicht aufgezogen werden. Die Mutter wird diesen Welpen keineswegs helfen.

Entwicklung der Welpen nach Eberhard Trumler – Verhaltensforscher.

Vegetative Phase
Diese dauert 14 Tage. Die Augen sind geschlossen und der Gehörgang ebenso. Hunde sindNesthocker, wie die Verhaltensforscher sagen. Das heißt, sie können ihr Wurflager nicht verlassen und sie müssen von der Mutter stark betreut werden. Dazu gehört neben dem Säugen im ca. zweistündigen Rhythmus die Fellpflege durch Lecken und die Beseitigung von Kot und Urin. Sehr wichtig ist, dass die Welpen die erste Milch (Kolostralmilch) der Hündin bekommen. In ihr befinden sich alle Abwehrstoffe, die die Welpen während der Säugezeit benötigen. Innerhalb der ersten Woche wird der gesunde Welpe sein Geburtsgewicht verdoppeln. Der Züchter wird in dieser Zeit für Sauberkeit im Wurf-lager sorgen, das Gewicht der Welpen kontrollieren, Störungen fernhalten und natürlich ein wachsames Auge auf die Mutterhündin haben. Bei ihr wird der Nahrungsbedarf im Laufe der Säugephase bis ca. zur sechsten Woche auf das Dreifache ihrer Normalportion ansteigen. Nach zwei Wochen haben sich die Augen der Welpen geöffnet und auch der Gehörgang wird frei.

Die Übergangsphase
Die Welpen kommen in eine ca. einwöchige Übergangsphase, in der sie beginnen, ihre Umwelt wahrzunehmen. Sie fangen an, sich für ihre Geschwister zu interessieren. Es zeigt sich auch ein zunehmendes Bewegungsbedürfnis. Es wird nun auch alles beschnuppert, beleckt und das erste Knurren und Bellen ist zu vernehmen. Der Züchter wird die Welpen erstmals entwurmen und ihnen die nadelscharfen Krallen einkürzen.

Die Prägungsphase
Etwa nach der dritten Woche bis zur achten Woche durchläuft der Welpe diese, für sein späteres Zusammenleben mit dem Menschen entscheidende Phase. Wie das Wort schon sagt, wird der Welpe in dieser Zeit auf den Artgenossen „Mensch“ geprägt. E. Trumler schreibt in seinem Buch: Mit dem Hund auf du:

„Wenn keine Prägung auf den Menschen stattfindet, dann kann es niemals mehr zu einer wirklichen Gemeinschaft zwischen dem Hund und dem Menschen kommen“.

Hier liegt eine besonders hohe Verantwortung für den Züchter, wenn er Ihnen einen gut auf den Menschen geprägten Welpen in die Hand geben will! Die Welpen müssen jetzt täglichen Handkontakt mit dem Menschen haben. Das kostet viel Zeit und Einfühlungsvermögen. Deshalb kann man bei Welpen aus dem Hundehandel und aus ausschließlicher Zwingerhaltung böse Überraschungen erleben. Nehmen Sie daher nie einen Welpen, der schon vor Ihnen zurückweicht. Auch die tröstenden Worte des Verkäufers: „Er ist fremd und muss sich erst eingewöhnen.“, taugen im Allgemeinen nicht. Diese, nicht auf den Menschen geprägten Welpen, können mit viel Geduld vielleicht wie Wildtiere gezähmt werden, eine echte, freudige, anhängliche Gemeinschaft kann nicht mehr hergestellt werden. Doch zurück zu unserem Züchter, der seine Welpen verantwortungsvoll auf den Menschen geprägt hat. Freudig kommen sie uns entgegen, vertrauend auf den Menschen, um mit uns zu spielen.

Nach der dritten Woche hat der Züchter begonnen, die Welpen an zusätzliche Nahrung zu gewöhnen. Nicht weil die Hündin nicht genug Milch hat, sondern weil in der Natur das Vorwürgen von Nahrungsbrei durch die Mutter beginnt. Manche Hündinnen tun das heute auch noch. Bei anderen ist dieser Reflex durch die Domestikation verlorengegangen. Rechtzeitig können sich so die Welpen an feste Nahrung gewöhnen und bei der Abgabe an den neuen Besitzer entstehen keine Schwierigkeiten.

Wann immer möglich, wird der Züchter seine Welpen an die frische Luft bringen. Sie werden ausgiebig miteinander spielen und toben. Weitere Entwurmung und Einkürzen der Krallen – damit das Gesäuge der Mutter nicht verletzt wird – ist in dieser Zeit angezeigt. Am Anfang der achten Woche steht dann der 1. Impftermin und die Untersuchung durch den Tierarzt an. Normalerweise werden heute die Welpen gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose und Parvovirose geimpft (SHLP). Darüber hinaus bekommen Sie einen „Heimtierausweis“. Die Wiederholungsimpfung mit ca. 14 Wochen fällt dann schon in Ihre Verantwortung. Keinesfalls sollte man diese versäumen! Besprechen Sie alles mit Ihrem Tierarzt, der Ihnen auch die Wiederholungstermine in den Heimtierausweis einträgt. Inzwischen stehen Sieben- und Achtfach-Kombiimpfungen zur Verfügung. Die notwendige Impfung gegen Tollwut besprechen Sie bitte mit dem Tierarzt.

Der Deutsche Teckelklub verbietet die Abgabe von Welpen vor der neunten Woche. Es ist sinnvoll, den Welpen vor der Abgabe zu besuchen, wenn es die Entfernung erlaubt.

Mit der Übernahme eines Welpen haben Sie eine hohe Verantwortung übernommen. Sie sollten also vorher überlegt haben, welches Leben der Hund bei Ihnen führen soll und ob Sie ihm das bieten können.

Die Sozialisierungsphase
Gehen wir davon aus, dass Sie einen gut auf den Menschen geprägten Welpen erworben haben. Dieser wird etwa neun bis zehn Wochen alt sein. Er steht damit in der sogenannten Sozialisierungsphase. Leider erfolgt hier ein Bruch, die Abgabe an den neuen Besitzer, der für den Welpen belastend ist. Er verliert seine Mutter und seine Geschwister und damit auch das sogenannte innerartliche Spielen, das für seine weitere Entwicklung so bedeutungsvoll ist. Es kommt also viel darauf an, wieviel Zeit Sie nun Ihrem Welpen widmen können. Sie müssen ihm alles ersetzen. Spiel, Fütterung, sozialen Kontakt und Erziehung mit Durchsetzungsvermögen wird von Ihnen verlangt. Es kommt jetzt darauf an, dass sich Ihr Welpe mit anderen Hunden, Haustieren, aber auch Kindern und anderen Menschen sozialisieren kann. Das heißt, er muss lernen, mit ihnen umzugehen und sie akzeptieren. Keinesfalls darf hier der Fehler gemacht werden, den Welpen reizarm aufzuziehen.
Alles, was ihm später begegnen wird, muss er kennenlernen. Dazu gehört auch der Lärm des Straßenverkehrs, viele Menschen in der Stadt, ungewohnte Geräusche und vieles mehr. Leider beobachte man immer wieder, dass Welpen aus Angst von anderen Hunden ferngehalten werden, dass man Kindern ausweicht und nicht wünscht, dass Fremde den Welpen anfassen. So ist die angebliche Wesensschwäche vieler Hunde auf Fehler in der Sozialisierungsphase zurückzuführen. So sind auch die hier erworbenen Unsicherheiten und erworbenes Fehlverhalten kaum korrigierbar und dieses obwohl der Hund sein ganzes Leben lang lernfähig bleibt.

Kommt der Welpe ins Haus, muss er seinen festen Platz haben, auf den er sich zurückziehen und ruhen kann. Bewährt haben sich Boxen, die man bei Bedarf verschließen kann. Auch zum Reisen sind diese Boxen sehr angenehm. Es ist Auffassungssache, wo der Welpe schlafen soll. Ins Bett gehört er allerdings keinesfalls! Achtung – er wird es versuchen! Hier ist die Box von großem Vorteil. In ihr kann der Welpe in Ihrer Nähe beruhigt schlafen. Da der Schlafplatz durch einen Hund nicht beschmutzt wird, hat man bei geschlossener Box einen weiteren Vorteil. Schnell wird sich Ihr Welpe daran gewöhnt haben. Spielzeug muss unser Welpe haben. Seine Futterschüssel und sein Trinknapf müssen parat stehen. Staubkamm, Bürste, Zeckenzange, alte Frotteehandtücher gehören zum Pflegeset Ihres Welpen.

Ernährung
Wenn Sie Ihren Welpen von einem guten Züchter gekauft haben, wird es mit der Ernährung keine Schwierigkeiten geben. Der Welpe wird daran gewöhnt sein, ein Alleinfutter zu fressen. Alleinfutter enthalten alle für den Hund notwendigen Stoffe. Es braucht nichts hinzugefügt werden.

Der Welpe benötigt Proteine (Eiweiß), Kohlehydrate und Fett. In der Nahrung müssen die Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten sein, die unser Welpe benötigt. Bedenken Sie, dass es spezielles Welpenfutter in der Natur nicht gibt. Es ist eine Modeerscheinung. Wasser ist stets zugänglich zu halten. Bei einem Alleinfutter dürfen keine Zusätze gegeben werden. Sie schaden eher als sie nützen.

Übermineralisierung und Übervitaminierung rufen unter Umständen schwere Schäden hervor, wie Hautveränderungen, Leber- und Nierenschäden und Kalkablagerungen. Nichts einzuwenden ist gegen Gemüse und Obst als Zusatznahrung. Auch manche Kräuter wie Petersilie, Löwenzahn und Gänseblümchen können unserem Welpen nur Gutes tun. Nur wenn Sie das Futter selbst herstellen, muss der Mineralstoff- und Spurenelementebedarf durch ein entsprechendes Präparat gedeckt werden. Ihr Welpe muss noch täglich drei bis fünf Mahlzeiten erhalten. Erst im Verlauf des Jahres wird auf eine Hauptmahlzeit zurückgegangen. Hundenahrung liegt ca. sechs bis acht Stunden im Hunde-magen. Das bedeutet, dass es sinnvoll ist, auch später unserem Hund ein kleines Frühstück, die Hauptmahlzeit und ein Betthupferl anzubieten. Das häufig gesehene Nüchternheitserbrechen am Morgen wird damit sofort ausgeschaltet. Die Gesamtmenge darf natürlich die Tagesration nicht übersteigen.

Pflege
Wie schon beschrieben, gehören Staubkamm, Bürste, Zeckenzange und später auch Zahnbürste zum Pflegeset Ihres Welpen. Von kleinauf wird der Hund daran gewöhnt, dass er täglich gepflegt wird. Das erspart einem später erheblichen Ärger. So lassen sich nur die Hunde, die von Anfang an daran gewöhnt sind, die Zähne kontrollieren und pflegen.

Die Kontrolle auf Ungeziefer ist im Sinne der Gesundheit unseres Hundes von großer Wichtigkeit. Chemische Ungeziefermittel sind speziell bei Welpen nur mit äußerster Vorsicht zu gebrauchen, am besten nicht am Tier, sondern nur in seiner Umgebung, wie Liegeplatz usw.

Mit ca. 16 Wochen beginnt der Zahnwechsel zum bleibenden Gebiss. Es beginnt bei den Schneidezähnen (Insicivi). Es ist besonders darauf zu achten, dass die Milchfangzähne oder Haken (Canini) rechtzeitig ausfallen. Unterstützen kann man den Zahnwechsel mit dem homöopathischen Mittel Calcium phosphoricum D6. Dreimal täglich erhält der Welpe eine Tablette oder fünf bis zehn Globuli. Wenn man nun immer auf Zahnsteinbildung achtet, kann man ihn mühelos mit dem Fingernagel entfernen. Zur Pflege gehört aber auch die allgemeine Haltung eines Hundes.Als Lauftier muss er seine tägliche Bewegung haben. Welpen werden vor allem durch Spiel bewegt. Wanderungen von mehreren Stunden sind für einen Welpen nicht geeignet. Im Gegenteil, sie schaden ihm. Neben dem Spiel sind dreimal täglich ca. 15 – 20 Minuten Ausgang richtig. Erst im „Halbstarkenalter“ kann man längere Ausflüge mit dem Hund machen. Der enge soziale Kontakt mit seinen Menschen gehört insbesondere zu seinem Wohlbefinden.

Das Hundelager muss peinlich saubergehalten werden. Gebadet wird ein Welpe normalerweise nicht. Grober Schmutz kann allerdings abgespült werden. Der Hund ist sorgfältig zu trocknen, um Erkältungen vorzubeugen. Natürlich darf ein Hund im Sommer in sauberen Gewässern schwimmen. Es wird ihm viel Freude machen, jedoch ist darauf zu achten, dass er sich nach dem Baden trockenlaufen kann.

Tierarzt
Tierarztkosten muss man von vornherein bei der Hundehaltung einkalkulieren. Keinesfalls sollte man bei Welpen nach dem Motto „Es wird schon wieder“ abwarten, wenn er sich nicht wohlfühlt. Der rechtzeitige Gang zum Tierarzt kann Ihrem Welpen unter Umständen das Leben retten. Mit ca. 12 Wochen müssen Sie mit Ihrem Welpen zum Tierarzt. Er muss nachgeimpft werden. Dabei wird der Tierarzt eine Allgemeinuntersuchung vornehmen. Wie beim Menschen auch, ist es sinnvoll, wenn immer derselbe Tierarzt Ihren Hund ein Leben lang begleitet. Er kennt dann Ihr Tier besonders gut und es bildet sich ein Vertrauensverhältnis zwischen Besitzer, Hund und Tierarzt.

In der Tierarztpraxis darf Ihr Welpe ausnahmsweise nicht mit anderen Hunden spielen oder Kontakt haben. Bedenken Sie, dass Sie nicht wissen, welche Krankheiten die anwesenden Tiere haben. Einige sind sehr ansteckend.

Bei einem gesunden Hund wird allerdings die einmal im Jahr fällige Impfung als Anlass für den Tierarztbesuch reichen. Dabei können dann alle Einzelheiten besprochen werden.

Erziehung zum Hausgenossen
Mit dem Eintreffen des Welpen in Ihrem Hause muss die Erziehung einsetzen. Zunächst wird die Sauberkeit an oberster Stelle stehen. Es ist ein Unterschied, ob der Welpe aus Zwingerhaltung oder aus Wohnungshaltung kommt. Durfte er doch im Zwinger nach Belieben, hat der Wohnungswelpe bereits gelernt, an bestimmter Stelle, z. B. auf Zeitungspapier, sein Geschäft zu erledigen. So werden Sie also auch unterschiedliche Mühe haben.

Wichtig ist, den Welpen etwa alle zwei Stunden hinauszuführen. Immer nach dem Fressen und wenn er vom Schlaf erwacht. Darüber hinaus, wenn er anfängt in der Wohnung unruhig herumzusuchen. Führen Sie ihn immer an den gleichen Platz, an dem er sich lösen soll. Ermuntern Sie ihn, sein Geschäftchen zu erledigen. Loben Sie ihn über alle Maßen, wenn er erfolgreich war. An Halsband und Leine müssen Sie Ihren Hund langsam gewöhnen.

Immer, wenn Sie hinausgehen, legen Sie zunächst dem Hund ein Halsband an. Er wird erst versuchen es abzustreifen. Schnell wird er aber das Anlegen des Halsbandes mit dem geliebten Ausgang verknüpfen. An die Leine kommt er erst etwas später. Keinesfalls darf daran gerissen oder gezerrt werden. Man legt nach einer gewissen Zeit des Spiels die Leine an und folgt zunächst den Bewegungen des Welpen.

Erst langsam und vorsichtig beginnt man zu lenken, bis der Welpe manierlich an unserer linken Seite läuft.

Im Hause darf der Hund mit seinem Spielzeug – und mit Ihnen natürlich – spielen. Von Anfang an muss er aber seine „Tabus“ haben. Anfressen von Teppichen und Möbeln ist tabu. Auch Ihre Schuhe sind kein Hundespielzeug. Konsequenz in der Hundeerziehung ist alles. In der Natur gibt es keine antiautoritäre Erziehung. Es gibt auch keine Gleichberechtigung. Autorität und Rangordnung sind beim Hund gefragt. Sie müssen sich also konsequent durchsetzen. Gewaltfrei natürlich. Nur dann kann er ein zufriedenes hundliches Leben führen.

Was Ihr Hund nun im Einzelnen erlernen soll, bleibt weitgehend Ihnen überlassen. Es würde auch zu weit führen, hier alle Einzelheiten zu beschreiben. Machen Sie sich bitte in entsprechender Literatur sachkundig.

Die Rangordnungsphase
Ab ca. der 13. Woche kommt der Welpe in die Rangordnungsphase. Er wird jetzt besonders unsere Autorität suchen und unsere Überlegenheit gerne anerkennen. Wir dürfen ihn allerdings durch Fehlverhalten nicht enttäuschen. Hierzu schreibt Trumler in seinem Buch mit dem Titel „Hunde ernstgenommen“: „Jedenfalls erkennt der Welpe in diesem Lebensabschnitt keineswegs mehr alleine die rohe Gewalt an, sondern sieht die Überlegenheit desjenigen, dem er sich unterordnen soll, auf weit höherer Ebene. Er will die Autorität anerkennen können, denn sie allein gibt ihm die Gewähr, dass Können und Erfahrung des Rudelführers sein Überleben absichern.“

In dieser Zeit wird der Hundeführer (Rudelführer) von seinem Welpen mehr verlangen als in der Sozialisierungsphase. So wird er täglich ca. 1/4 Stunde lang mit Sitz, Platz, Fuß usw. geschult. Alles muss dem Hund allerdings Spaß machen und darf nicht zur – vom Welpen gefürchteten – Strafexpedition ausarten. Länger als etwa 20 Minuten kann der junge Hund sich noch nicht konzentrieren. Daher bitte nicht übertreiben. Eine Lektion muss immer erst sitzen, bevor man mit der nächste beginnt. Außerordentlich wichtig ist, dass Sie stets Blickkontakt mit Ihrem Hund aufnehmen, bevor Sie etwas von ihm verlangen.

Die Rudelordnungsphase
In der ab dem 5. Monat folgenden Rudelordnungsphase können wir beginnen, den Junghund auszubilden. Bewusst mache ich den Unterschied zwischen Erziehung zum Hausgenossen und Ausbildung zu einem Zweck. Das Ziel der Ausbildung ist verschieden. Man kann sich für den Hundesport, die Begleithunde-Ausbildung u. Ä. entscheiden. Unsere Teckel sind allerdings Jagdhunde und ein großer Teil wird nach wie vor für die Jagd ausgebildet und geprüft und steht damit im jagdlichen Einsatz.

Eine Ausbildung sollte unser Hund auf jeden Fall absolvieren, damit er eine „Arbeit“ hat. Arbeit gehört zu seinem Leben und zu seinem Wohlbefinden. Mit dem Eintritt in die Pubertätsphase, die je nach Rasse früher oder etwas später eintritt, wird Ihr Hund erwachsen. Er wird Sie noch einmal auf eine harte Probe stellen, was Folgsamkeit und Gehorsam betrifft. 

Nun sollte er der Hausgenosse sein, den Sie sich gewünscht haben und der Freund, dem Trumler in seinem Buch „Hunde ernstgenommen“, ein ganzes Kapitel unter dem Titel: „Der Hund als Freund“, widmet.

Literatur:
K. Lorenz: So kam der Mensch auf den Hund (dtv)
E. Trumler: Mit dem Hund auf du (Pieper)
Hunde ernstgenommen (Pieper)
W. Ransleben: Teckel, Dackel, Dachshund (Kynos)

Zusammengefasst…

  • ·        Bei Abgabe muss der Welpe vom Zuchtwart abgenommen alt sein
  • ·        Er ist gechipt und u. U. zusätzlich tätowiert
  • ·        Der Welpe muss geimpft und entwurmt sein
  • ·        Der Heimtierausweis muss Ihnen ausgehändigt werden
  • ·        Die Ahnentafel muss ihnen ausgehändigt oder übersandt werden
  • ·        Futter, Pflegeset und Hundebox stehen bereit
  • ·        Auf Endo- und Ektoparasiten achten
  • ·        Zum Eingewöhnen muss der Welpe Ruhe haben
  • ·        Mit der Erziehung muss sofort begonnen werden
  • ·        Bewegung des Welpen nicht übertreiben
  • ·        Ein Welpe benötigt täglich ca. vier bis fünf Futter- rationen
  • ·        Ein jährlicher Besuch beim Tierarzt sollte geplant werden

Quelle: WUT (Welt Union Teckel)

 Einreisebestimmungen für Hunde

Reisen mit Hund ist inzwischen vor allem innerhalb Europa relativ problemlos und - bis auf ein paar Ausnahmen - ohne viel Vorbereitung möglich. Für die meisten Länder gelten die allgemeinen EU-Einreisebestimmungen, in denen einheitlich geregelt ist, was Sie für Ihren Hund benötigen:

  • ·        einen EU-Heimtierausweis (Hinweise zum neuen EU-Heimtierausweis siehe unten)
  • ·        Microchip oder Tätowierung zur eindeutige Identifizierung Ihres Hundes
  • ·        eine gültige Tollwutimpfung

EU-Heimtierausweis
Seit dem 29.12.2014 gibt es einen neuen EU-Heimtierausweis. Die alten Ausweise behalten jedoch ihre Gültigkeit.

Identifizierung Ihres Hundes
Ihr Hund muss mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein (oder mit Tätowierung, die vor dem 3. Juli 2011 vorgenommen wurde und eindeutig lesbar ist).

Tollwutimpfung

Ihr Hund war Zeitpunkt der Erstimpfung gegen Tollwut mindestens 12 Wochen alt und die Impfung wurde von einem ermächtigten Tierarzt verabreicht.

Der Grenzübertritt darf erst frühestens 21 Tage nach Abschluss des vom Hersteller für die Erstimpfung empfohlenen Impfprotokolls erfolgen.

Die Gültigkeitsdauer der Impfung reicht bis zum Ende der vom Hersteller angegebenen Impfschutzdauer. Dies gilt auch im Falle von Wiederholungsimpfungen. Eine Wiederholungsimpfung gilt als Erstimpfung, sofern diese nicht innerhalb der Gültigkeitsdauer erfolgte. Die Impfung liegt nicht vor dem Zeitpunkt der Kennzeichnung.

In einigen Ländern (z.B. England, Norwegen) gelten darüber hinaus noch zusätzliche Regeln.

Wir haben für Sie alle Einreisebestimmungen für die (meisten) Länder zusammengefasst. Es handelt sich hierbei um den Stand Januar 2016. Bitte informieren Sie sich vor Reiseantritt dennoch über die aktuellen Reisebestimmungen in den einzelnen Ländern, da kurzfristig Änderungen erfolgen können.

Für Reisen ausserhalb Europa empfehlen wir um Kontaktaufnahme mit der Botschaft Ihres Reiselandes.

Belgien
Tierärztliche Bescheinigung der Tollwutimpfung erforderlich. Die Impfung muss mindestens 1 Monat vor Einreise erfolgt sein. Für Hunde unter 3 Monaten und für Katzen ist die Bescheinigung 6 Monate gültig, für ältere Hunde beträgt die Gültigkeitsdauer der Bescheinigung 1 Jahr.

Dänemark

Tierärztliches Tollwutimpfzeugnis im Internationalen Impfpass, das die Impfung vor mehr als 30 Tagen und weniger als 12 Monaten bestätigt. Sind keine 30 Tage zwischen Impfung und Einreise vergangen oder sind die Tiere jünger als 3 Monate, ist eine Gesundheitsbescheinigung erforderlich.

Deutschland

Ab 1.10.04 gelten die Bestimmungen des EU-Heimtierausweises! Hunde müssen tätowiert oder mit Mikrochip gekennzeichnet sein.Beim Grenzübertritt reicht der Nachweis einer wirksamen Tollwutschutzimpfung im Internationalen Impfpass aus. Einfuhr im Ausland erworbener TiereGesundheitszeugnis und gültige Tollwutschutzimpfung. Die Impfung sollte mindestens 30 Tage vor der Einreise und höchstens vor 12 Monaten erfolgt sein.

Estland

Tollwutschutzimpfung vor mindestens 30 Tagen und höchstens 12 Monaten durchgeführt und im Internationalen Impfpass eingetragen. Amtstierärztliches Gesundheitszeugnis in Englisch, Russisch oder Estnisch erforderlich. Mindestalter bei Einreise: 10 Wochen.

Finnland

Tierärztliche Tollwutimpfbescheinigung. Impfung vor mindestens 30 Tagen und höchstens 12 Monaten. Die Einreise aus EU-Ländern darf auch unmittelbar nach Impfung erfolgen.

Frankreich

Für Hunde und Katzen älter als 3 Monate ist eine gültige Tollwutimpfung ausreichend. Bei Erstimpfung muss die Impfung vor mindestens 30 Tagen erfolgt sein. Bei Auffrischungsimpfungen müssen die Bestimmungen des Einreiselandes erfüllt sein (Deutschland alle 12 Monate). Die Tiere müssen durch Mikrochip oder Tätowierung identifizierbar sein. Bei Einreise von mehr als 3 Tieren jünger als 3 Monate ist eine Sondergenehmigung des Ministère de l'Agriculture, Paris erforderlich.

Italien

Amtstierärztliches Impf- und Gesundheitszeugnis. Anerkannt wird ein 11-monatiger Impfschutz. Impfung vor mindestens 20 Tagen. Das Gesundheitszeugnis hat eine Gültigkeit von 30 Tagen. Maulkorb und Leine sind mitzuführen.Luxemburg
Eine Tollwutimpfung sollte vor mindestens 30 Tagen und höchstens 1 Jahr durchgeführt worden sein. Bei Tieren unter 3 Monaten ist eine Impfung nicht obligatorisch.

Niederlande

Tollwutimpfung vor mindestens 30 Tagen und höchstens 1 Jahr, wenn die Tiere nach Vollendung des 3. Lebensmonats geimpft wurden. Für Tiere, die vorher geimpft wurden, beträgt die Gültigkeit nur 3 Monate.

Norwegen

Die Tiere müssen bei der Einreise von einer Tierärztlichen Bescheinigung mit Unterschrift eines praktischen Tierarztes begleitet sein. Ein Hund muss bei der Einreise mindestens 7 Monate, eine Katze muss mindestens 16 Monate alt sein.
Die Tierärztliche Bescheinigung besteht aus der Gesundheitsbescheinigung (Teil I) und der lmpfbescheinigung (Teil II). Die Gesundheitsbescheinigung ist maximal 1 0 Tage für die Einreise gültig und muss von einem Tierarzt unterschrieben sein. Die Bescheinigung dient zum Nachweis darüber, dass das Tier keine ansteckenden Krankheiten hat und dass eine Behandlung gegen Bandwürmer (Echinococcus multi-locularis) durchgeführt worden ist. Im Laufe der ersten 7 Tage nach Ankunft in Norwegen muss das Tier nochmals von einem Tierarzt gegen Bandwürmer behandelt werden. Die Impfbescheinigung wird auf Grundlage der originalen Impf- und Blutprobendokumente ausgeschrieben und soll von einem Tierarzt vollständig ausgefüllt und unterschrieben sein. Die Impfbescheinigung ist genauso lange gültig wie die Impfungen bzw. die Ergebnisse der Blutuntersuchungen.
Tollwut: Hunde müssen bei der ersten Impfung mindestens drei Monate alt sein, Katzen mindestens 12 Monate. Die Blutprobe zur Kontrolle der Tollwutantikörpertiter kann frühestens 120 Tage und spätestens 365 Tage nach der zuletzt durchgeführten Tollwutimpfung vorgenommen werden. Die Blutentnahme muss durch einen Tierarzt erfolgen und von einem anerkannten Labor ausgewertet werden. Die Probe muss mindestens einen Antikörpertiter von 0,5 IU/ml Serum zeigen. Falls das Tier diesen Antikörpertiter nicht erreicht, muss die Tollwutimpfung nochmals durchgeführt werden. Eine zweite Blutentnahme kann dann allerdings wieder erst nach frühestens 120 Tagen erfolgen. In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass bei jungen Hunden die erforderliche Titerhöhe nicht erreicht wird. Eine 2-malige Impfung im Abstand von 4 Wochen ist daher bei jungen Hunden, die nach Skandinavien reisen sollen, empfehlenswert.
Leptospirose: Hunde müssen innerhalb von 365 Tagen vor der Einfuhr nach Norwegen gegen Leptospirose geimpft worden sein ( oder es ist eine Blutprobe zu untersuchen).
Staupe: Hunde müssen innerhalb von 730 Tagen vor der Einfuhr nach Norwegen gegen Staupe geimpft worden sein. Leptospirose- und Staupeimpfung müssen bei Ein-fuhr mindestens 30 Tage zurückliegen.
ldentifikation: durch eine lesbare Tätowierung oder durch einen implantierten Mikrochip. Die Identitätsnummer muss in sämtlichen Impfbescheinigungen und in dem Blutprobenergebnis des untersuchenden Labors angegeben sein. Mikrochip sollte ISO-Standard besitzen, ansonsten muss eigenes Lesegerät mitgeführt werden.
Erklärung, dass das Tier in den letzten 6 Monaten nicht an einem Ort außerhalb der EU/EFTA- Staaten gehalten wurde.

Österreich

Internationaler lmpfpass mit Tollwutimpfbescheinigung erforderlich. Nach der Impfung sollten mindestens 30 Tage aber höchstens 12 Monate vergangen sein. Maulkorb und Leine müssen mitgeführt werden.

Polen

Internationaler Impfpass mit Tollwutimpfbescheinigung und amtstierärztlichem Gesundheitszeugnis, nicht älter als 7 Tage, erforderlich. Die Impfung muss mindestens 21 Tage, aber nicht länger als 12 Monate zurückliegen.

Schweden
Einfuhrerlaubnis: Das Tier benötigt eine Einfuhrerlaubnis, die beim Schwedischen Zentrallandwirtschaftsamt (Animal Disease Control Division, Swedish Board of Agriculture, SE-551 82 Jönköping, Schweden) zu beantragen ist. Der Zahlungsbeleg über 400 SEK wird zusammen mit Name, Adresse, Identifikation des Tieres, Ausgangsland und dem Datum der voraussichtlichen Ankunft in Schweden an das Amt gesandt. Mit diesem Beleg können bis zu 10 Hunde und Katzen innerhalb eines Jahres eingeführt werden.
Gesundheitsbescheinigung: siehe Norwegen
Impfbescheinigung: Tiere müssen vor der Impfung gechippt werden.
Tollwut: Die Impfung darf bei Einreise nicht älter als 1 Jahr und 45 Tage sein. Tollwutimpfungen vor einem Alter von 3 Monaten sind nicht gültig.
Leptospirose: Gültigkeitsdauer siehe Tollwutimpfung.
Staupe: Impfung darf nicht länger als 2 Jahre und 45 Tage zurückliegen.
Weitere Bestimmungen (Titer etc.): siehe Norwegen

Schweiz

Ein tierärztliches Tollwutimpf- und Gesundheitszeugnis ist erforderlich. Die Impfung sollte mindestens 30 Tage und höchstens 12 Monate zuvor erfolgt sein. Die Einfuhr von Hunden mit kopierten Ohren und/oder Rute ist bei Tieren jünger als 5 Monate verboten. Beim Durchreiseverkehr mit der Bahn oder dem Flugzeug ohne Zwischenaufenthalt ist kein Tollwutimpfzeugnis erforderlich.

Slovenien

Internationaler lmpfpass mit tierärztlichem Gesundheitszeugnis und Tollwutimpf-bescheinigung erforderlich. Die Impfung muss bei der Einreise mindestens 15 Tage alt sein und maximal 1 Jahr zurückliegen. Hunde müssen zusätzlich gegen Staupe geimpft sein. Diese Impfung muss mindestens 15 Tage und darf höchstens 6 Monate zurückliegen.

Slowakei

Hunde sind gegen Tollwut, Staupe, infektiöse Hepatitis und Parvovirose zu impfen, Katzen gegen Tollwut und Panleukopenie. Die Impfung sollte mindestens 1 Monat und höchstens 12 Monate zurückliegen und ist mit dem tierärztlichen Gesundheitszeugnis in den Internationalen Impfpass einzutragen. Letzteres darf höchstens vor 3 Tagen ausgestellt sein.

Spanien

Internationaler lmpfpass mit Herkunfts- und Gesundheitsbescheinigung mit amtstierärztlichem Zeugnis, nicht älter als 10 Tage. Für Tiere unter 3 Monaten keine Impfpflicht. Tollwutimpfung vor mindestens 4 Wochen, aber nicht länger als vor 1 Jahr.

Tschechien

Hunde sind gegen Tollwut, Staupe, infektiöse Hepatitis und Parvovirose zu impfen, Katzen gegen Tollwut und Panleukopenie. Die Impfung sollte mindestens 1 Monat und höchstens 12 Monate zurückliegen und ist mit dem tierärztlichen Gesundheitszeugnis in den Internationalen Impfpass einzutragen. Letzteres darf höchstens vor 3 Tagen ausgestellt sein.

Ungarn

Amtstierärztliches Gesundheitszeugnis, nicht älter als 8 Tage, und Tollwutimpfbescheinigung erforderlich. Die Impfung muss bei der Einreise mindestens 1 Monat zurückliegen - für die Wiedereinreise nach Deutschland darf das Impfdatum maximal 1 Jahr zurückliegen. Die Impfung gegen Staupe ist vorgeschrieben und muss entweder im Gesundheitszeugnis oder im Internationalen lmpfpass vermerkt sein. Die Einfuhr von Kampfhunden ist verboten.

USA

Hunde und Katzen müssen bei der Einreise frei von auf den Menschen übertragbaren Krankheiten sein. Hunde und Katzen müssen 7-10 Tage vor Abflug in die Vereinigten Staaten im Heimatland einem praktischen Tierarzt vorgestellt werden, da unbedingt bei Einreise ein Gesundheitszeugnis erforderlich ist. Liegt dies nicht vor, trägt der Besitzer die Kosten für weitere amtstierärztliche Untersuchungen. Tollwutfreie Staaten wie Hawaii und Guam haben eigene staatliche Quarantäneregelungen. Hunde müssen mindestens 30 Tage vor der Einreise gegen Tollwut geimpft sein, es sei denn, sie sind jünger als 3 Monate oder halten sich seit mindestens 6 Monaten in einem von der U.S. Public Health Service Behörde für tollwutfrei erklärten Bezirk auf. Die Impfung darf bei der Einreise nicht länger als 12 Monate zurückliegen. Ist die Impfung nicht vollständig oder das Zertifikat nicht gültig, wird das Tier an einen Ort nach Wunsch des Besitzers verbracht, wo es innerhalb von 4 Tagen nach Grenzübertritt geimpft werden und an dem es 30 Tage verbleiben muss. Wurde die Impfung weniger als 30 Tage vor der Einreise durchgeführt, muss das Tier an einem Ort nach Wunsch des Besitzers so lange verbleiben, bis 30 Tage nach der Impfung vergangen sind. Welpen im Alter unter 12 Wachen können ohne Impfung in die Vereinigten Staaten einreisen. Die Tollwutimpfung muss in den Vereinigten Staaten erfolgen, die Tiere müssen dann mindestens 30 Tage nach erfolgter Impfung an einem Ort nach Wunsch des Besitzers verbleiben.

Quelle: © 2019 Welt Union Teckel

DOK Augenärzte

Zuchtvoraussetzungen für Zuchthündinnen und Deckrüden

  • Mindestalter: 15 Monate (Höchstalter bei Hündinnen: 8 Jahre)
  • Formwert von mindestens "sehr gut" vergeben auf einer Zuchtschau. Der Formwert "gut" gilt nur in Verbindung mit einer bestandenen Jagdgebrauchsprüfung (Spurlaut alleine ist aber nicht ausreichend) als Zuchtvoraussetzung.
  • DNA-Zertifikat
  • Abstammungsnachweis für alle Hunde, deren eigener Decktag nach dem 31.12. 2011 liegt.
  • bestandene BHP-Prüfung oder bestandener Wassertest oder bestandene Schussfestigkeitsprüfung plus einer weiteren Prüfung. Falls eine Verhaltensbeurteilung bis 31.08.2015 abgelegt wurde, gilt auch diese statt der Prüfungen als zuchtzulassend.

 

Info